Warum Lippe im Wandel

Klimawandel und Ölfördermaximum (Peak Öl) machen eine CO2-Reduzierung unbedingt notwendig. Die Verknappung der Ressourcen unserer Erde stellt uns vor die Aufgabe, Energie massiv einzusparen und neue Formen des Wirtschaftens zu entwickeln. Transition-Initiativen wollen dies realisierbar und attraktiv machen.Transition Initiativen sind lokale Gemeinschaften (Städte, Dörfer, Viertele, Kreise) die eigenständig Ideen entwickeln, um unser Wohnen, Arbeiten und unser alltägliches Leben weniger von Öl abhängig zu machen.

Das Transition-Konzept nutzt dabei Einsichten, Weisheit, Kreativität und Erfahrungen von Menschen wie du und ich.

Eine Transition Initiative arbeitet auf drei Ebenen: Wissen und Bewusstwerdung, Psychologie und Visionssuche, konkret fassbaren Ergebnissen. Hier spricht man von Kopf, Herz und Händen einer Transition Initiative.

 

Wissen über Peak Öl (Zeitpunkt der maximalen Erdölfördermenge) und Klimawandel.

Den Kopf betreffend, geht es vor allem um sachliches Wissen in Bezug auf Peak Öl und Klimawandel. Wer weiß, wie Entwicklungen aussehen und zur Einsicht kommt, dass vieles verändert werden muß, der kann wirklich in Bewegung kommen. Das ist der erste Schritt im Veränderungsprozess.

 

Entwicklung einer positiven Vision

Das Herz der Transition Initiative wird geformt durch eine Zukunftsvision. Man entwirft ein Bild der Umwandlung der Gesellschaft. Aber um dort an zu kommen, ist auch Einsicht in psychologische Prozesse der Veränderung erforderlich. Aus unserer Gesellschaft ist der Gebrauch von Öl kaum weg zu denken. Hier Alternativen zu finden erfordert Kreativität und Kraft. Die größte Kraft des Herzens ist es, Vertrauen zu entwickeln, das Dinge passieren werden. Auch Fantasie und der Mut zu Idealen sind motivierende Faktoren.

 

Fang einfach an!!

Die Hände machen eine Transtion Initative fassbar. Mit konkreten Aktionen, Projekten und Kursen bringen Transition-Arbeitsgruppen die Theorie in die Praxis.

Es gibt viele Möglichkeiten, Städte und Dörfer zu lebendigen und wichtigen lokalen Gemeinschaften zu entwickeln.

Gemeinschaften, die darauf achten, lokale Strukturen zu stärken, indem sie z.B. Lebensmittel aus regionalem Anbau bevorzugen oder sie selbst erzeugen,  die bewusst mit Wasser umgehen, ihre eigene Energie erzeugen, ihre Häuser auf nachhaltige Weise bauen und sogar mit lokalem Geld ihre lokale Ökonomie stärken oder die auch einfach nur dafür sorgen, dass Dinge repariert statt weggeworfen werden oder für ihre persönliche Lebensgestaltung (z.B. Freizeit und Konsum) Ideen entwickeln, die einer ressourcenschonenden Lebensweise und der Verbundenheit zur Natur und Umwelt Rechnung tragen.

 

Transition in Lippe

Mitte 2014 ist auch eine Initiative in Lippe entstanden. Wir organisieren ab Sommer 2015 ein Repair Cafe, Filmabende und Netzwerktreffen – andere Ideen sind noch im Entstehen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, bei unseren Treffen vorbei zu kommen.